Gesundheits‒ und Jugendschutzkonzept des Vereins Herb and Berry e.V.
Präambel
Der Verein Herb and Berry e.V. verpflichtet sich, den Gesundheits- und Jugendschutz gemĂ¤ĂŸ dem Cannabisgesetz (CanG) und anderen relevanten gesetzlichen Bestimmungen umfassend zu gewährleisten. Dieses Konzept dient der Prävention von Missbrauch und dem Schutz der Gesundheit unserer Mitglieder und der Allgemeinheit.
§1 Gesundheitsprävention
Aufklärung und Information
RegelmĂ¤ĂŸige Informationsveranstaltungen Ă¼ber die gesundheitlichen Risiken des Cannabiskonsums.
Bereitstellung von Informationsmaterialien Ă¼ber sichere Konsumpraktiken, die Risiken des Mischkonsums und die Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit.
Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden und Fachstellen, um aktuelle und wissenschaftlich fundierte Informationen bereitzustellen.
Suchtprävention
Implementierung von Programmen zur FrĂ¼herkennung von problematischem Konsum und Suchtverhalten.
Schulungen und Workshops zur Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Cannabis.
Bereitstellung von Beratungs- und UnterstĂ¼tzungsangeboten fĂ¼r Mitglieder, die Anzeichen von Missbrauch oder Abhängigkeit zeigen.
Qualitätssicherung
Anbau und Bereitstellung von Cannabis gemĂ¤ĂŸ höchsten Qualitätsstandards, um gesundheitliche Risiken durch verunreinigte Produkte zu minimieren.
RegelmĂ¤ĂŸige Tests der angebauten Pflanzen auf Schadstoffe und Wirkstoffgehalt, unter BerĂ¼cksichtigung der Vorgaben des LAVG.
Dokumentation aller QualitätssicherungsmaĂŸnahmen und transparente Kommunikation der Ergebnisse an die Mitglieder.
§2 Jugendschutz
Altersverifikation
Strikte Einhaltung der gesetzlichen Altersgrenzen fĂ¼r den Zugang zu Cannabis und den Mitgliedschaftsanträgen im Verein.
Implementierung eines sicheren Systems zur Altersverifikation bei der Ausgabe von Cannabisprodukten.
Bildungsprogramme
Entwicklung und DurchfĂ¼hrung von Bildungsprogrammen speziell fĂ¼r Jugendliche, um sie Ă¼ber die Risiken des Cannabiskonsums aufzuklären.
Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendzentren und anderen relevanten Institutionen, um präventive MaĂŸnahmen zu fördern und zu unterstĂ¼tzen.
Präventive MaĂŸnahmen
Verbot des Konsums von Cannabis in den Räumlichkeiten des Vereins fĂ¼r Personen unter 18 Jahren.
Förderung einer Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung unter den Mitgliedern, um den Schutz von Jugendlichen zu gewährleisten.
§3 Umsetzung und Kontrolle
Schulung der Mitglieder
RegelmĂ¤ĂŸige Schulungen fĂ¼r alle Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins Ă¼ber die Bestimmungen des Gesundheits- und Jugendschutzkonzepts.
Sensibilisierung fĂ¼r die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Bedeutung von Gesundheits- und Jugendschutz.
Kooperation mit Behörden
Enger Austausch und Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheits- und Jugendschutzbehörden.
Bereitstellung von Daten und Informationen gemĂ¤ĂŸ den gesetzlichen Anforderungen, um die Einhaltung des CanG sicherzustellen.
Interne Kontrollen
DurchfĂ¼hrung regelmĂ¤ĂŸiger interner Audits zur ĂœberprĂ¼fung der Einhaltung der im Konzept festgelegten MaĂŸnahmen.
Einrichtung eines Beschwerdemanagements, das Mitgliedern ermöglicht, VerstĂ¶ĂŸe gegen das Gesundheits- und Jugendschutzkonzept zu melden.
§4 Anpassung und Weiterentwicklung
Evaluation
RegelmĂ¤ĂŸige Evaluierung der Wirksamkeit des Gesundheits- und Jugendschutzkonzepts durch Umfragen und Feedback der Mitglieder.
Analyse der gesammelten Daten zur kontinuierlichen Verbesserung und Anpassung des Konzepts.
Weiterbildung
Fortlaufende Weiterbildung der verantwortlichen Personen im Verein Ă¼ber neue wissenschaftliche Erkenntnisse und gesetzliche Ă„nderungen im Bereich des Gesundheits- und Jugendschutzes.
§5 Schlussbestimmungen
Dieses Gesundheits- und Jugendschutzkonzept tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung in Kraft. Ă„nderungen oder Ergänzungen des Konzepts bedĂ¼rfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.